28. Februar 2015
      „Der gehörnte Mensch“
„Der gehörnte Mensch“

Meine mystischen Fotos von den Frauen mit Hörnern sollen als Mahnmal gelten um daran zu erinnern, dass Tiere auch Lebewesen sind und wir die Verpflichtung haben sie zu respektieren und nicht auf brutale Weise zu halten und qualvoll abzuschlachten. Rita Kohmann

 

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Die alten Kelten verwendeten Tierhörner wie z.B die vom Zebu nicht nur als Rufhörner sondern auch für Ritualgetränke (Liebestrank). Viele glauben auch in unserer Zeit daran, dass zermahlene Nashörner gegen Fieber und Potenzstörungen helfen. Deshalb wird immer noch mit grausamen Methoden das vom aussterben bedrohte Rhinozeros von Wildererbanden erlegt und das Horn für horrende Summen vermarktet.

 

Gehörnte in der Kunst

Hörner haben die Menschheit seit jeher fasziniert. Seit es die Höhlenmalerei gibt, werden Tiere mit Hörnern dargestellt: 1.) wikipedia.org. Im Laufe der Zeit werden in der bildenden Kunst auch Menschen mit Hörnern abgebildet, oft bezug nehmend auf die von Kulturen oder Religionen kreierten Gottheiten oder Fabelwesen. Hier im Beispiel Cemunnos die gehörnte Gottheit der Kelten: 2.) pp-mittelalter-shop.com. Der berühmte Maler der Renaissance Michelangelo stellte eine Statue des gehörnten Moses im Grabmal des Papstes Julius des II. dar: 3.) briefeankonrad.tripod.com. Selbst Künstler der Neuzeit reizt die Kombination Mensch mit Tiergeweih. Abgebildet der Faun/Pan 2 der Gruppe Bildhauerei: 4.) artists.de/Andimar.html Überzeugend und fern ab vom Kitsch sind die klaren klassisch formalen Werke von Ruben Ireland: 5.) rubenireland.co.uk Mittlerweile bedient sich die Filmindustrie, befähigt der heutigen Techniken dieser magischen Gestalten „halb Mensch halb Tier“. Nur ein Beispiel ist der Oskar nominierte Film: “El laberinto del fauno” aus dem Jahr 2006: 6.) welt.de

 

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© Rita Kohmann